Krebsvorsorge

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen sind wichtig, um Veränderungen früh zu erkennen und rechtzeitig zu behandeln. Sie helfen, das Risiko für Gebärmutterhalskrebs, Brustkrebs und andere Erkrankungen deutlich zu senken. In unserer gynäkologischen Praxis bieten wir Ihnen umfassende, auf Alter und Vorgeschichte abgestimmte Untersuchungen an – die in der Regel von den Krankenkassen übernommen werden. Vereinbaren Sie gerne einen Termin zur Krebsvorsorge – wir beraten Sie individuell und ausführlich.

Früherkennungsuntersuchungen im Überblick:

Die gynäkologische Krebsvorsorge ist einmal jährlich vorgesehen:

Gezielte Anamnese (Klärung von Beschwerden und Vorerkrankungen)
Gebärmutterhalskrebsvorsorge
• Jährlich: Gynäkologische Tastuntersuchung, Inspektion der äußeren und inneren Geschlechtsorgane, PAP-Abstrich (Zellabstrich vom Muttermund))
Chlamydien Testung (eine häufige, sexuell übertragene Infektion)
• jährlich (bis zum 25. Lebensjahr)

Brustkrebsvorsorge
• jährlich: Tastuntersuchung der Brust und Lymphknoten, Anleitung zur Selbstuntersuchung
• Frauen zwischen 50–69 Jahren: Alle zwei Jahre Einladung zur Mammographie (Screening-Programm, auf Wunsch bis 75 Jahre)

Gebärmutterhalskrebsvorsorge
• Alle drei Jahre: Ko-Testung mit PAP- und HPV-Abstrich + jährliche Tastuntersuchung

Darmkrebsvorsorge
• Alle 10 Jahre: Aufklärung und Überweisung zur Darmspiegelung
• alle zwei Jahre Untersuchung auf nicht sichtbares Blut im Stuhl, wenn keine Darmspiegelung erfolgt

Sinnvolle Zusatzuntersuchungen (IgEL)
Was sind IGeL-Leistungen?
IGeL- Leistungen (individuelle Gesundheitsleistungen) sind Untersuchungen, die nicht zu den regulären Vorsorgeuntersuchungen gehören und deren Kosten nicht von den Krankenkassen übernommen werden. Sie können in bestimmten Situationen und im Einzelfall eine wichtige Ergänzung sein. Eine Berechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ)

In unserer Praxis bieten wir folgende Zusatzuntersuchungen an. Gerne besprechen wir gemeinsam, welche ergänzenden Untersuchungen
ihrem Fall empfehlenswert sind.

Veränderungen der Eierstöcke und der Gebärmutter können häufig nicht getastet werden, z. B. gefüllte Harnblase, verdickte Bauchdecken. Hier gibt die Ultraschalluntersuchung zusätzliche Informationen.

Neben der Tastuntersuchung und der Mammographie (Röntgen der Brust) ist der hochauflösende Ultraschall eine wichtige diagnostische Methode zur Früherkennung bei Brustkrebs. Besonders bei festem Drüsengewebe können Veränderungen frühzeitig erkannt werden.

(auch vor dem 35. Lebensjahr)

Test auf sexuell übertragbare Infektionen wie Chlamydien und Ghonneroe. Siehe dazu auch unseren Bereich für Sexuelle Gesundheit.

Basisdiagnostik – Blutzucker, Cholesterin, Leber- und Nierenwerte, Hb-Wert. Blutentnahme nüchtern.

Hier variieren die Kosten je nach angeforderten Werten.

Als immunologischer Haemoglobinnachweis (Entdeckungsrate 85%).

NMP-22Test ab 30.Lebensjahr alle 5 Jahre, ab 50. Lebensjahr alle 2 Jahre empfohlen.